Sind schöne Frauen und Männer zu beneiden?
Hi,
vielleicht beneidest du manchmal gutaussehende Männer, die von der großen und muskulösen Sorte. Oder du bist sogar neidisch auf schöne Frauen …
Dann wird dir das Folgende eine andere Sicht darauf verschaffen:
Gut aussehende Menschen haben es in vielen Bereichen leichter als die Anderen. Das trifft auf Männer zu … und ganz besonders für Frauen!
Soweit ist das wohl den Meisten bekannt. Wo aber liegen die Nachteile?
Wer es leicht hat, der gewöhnt sich daran. Wenn eine attraktive Frau ständig Komplimente bekommt, Drinks ausgegeben kriegt und von Männern umgeben ist, die ihr hinterherhecheln, dann ist das wie ein ständiges Streicheln ihres Egos. Einige schöne Frauen nutzen das aus und lassen sich jahrelang von verschiedenen Männern aushalten – manche dieser Nice Guys bekommen nicht einmal Sex von ihr. (Ich weiß es, denn ich war selbst dort!)
Was passiert aber, wenn man es sehr leicht hat auf bestimmten Gebieten, egal ob durch Geld oder Schönheit oder was auch immer? Wer keinen starken Charakter hat und sich eine andere Basis für sein Selbstverständnis und Selbstvertrauen sucht, hat in der Regel Angst, diese Vorteile zu verlieren. Und Fakt ist, Sie wird ihre Schönheit verlieren. So wie der reiche Mann sein Geld (spätestens mit dem Tod). Deshalb sind schöne Frauen oft unglücklicher als nicht so gut aussehende! Viele von ihnen haben ständig Angst, ihre Schönheit zu verlieren und wissen tief innen drin, dass es so kommen wird.
In abgeschwächter Form trifft dies aber auch auf Männer zu! Wer durch äußere Merkmale Erfolg hat, der muss sich erstmal nicht so anstrengen. Wenn ein Mann groß gewachsen und gut aussehend ist, machen ihm Frauen schöne Augen und er bekommt allein dadurch schon mal die eine oder andere ab. Er hat wahrscheinlich keinen großen Druck, an sich zu arbeiten, weil “es ja irgendwie klappt”. Vielleicht landet er tatsächlich durch Zufall in einer glücklichen Beziehung. Vielleicht aber auch im Drama … Hier liegt die Gefahr bei gutaussehenden Menschen. Es ist wie mit den Einser-Kandidaten in der Schule: Viele davon haben nicht gelernt sich anzustrengen und fallen in der Arbeitswelt aus allen Wolken.
Der durchschnittliche oder etwas von der Natur benachteiligte Mann wird dagegen oft durch die Umstände geradezu gezwungen, sich weiter zu entwickeln. Er muss aktiv an seinen Fähigkeiten und an seiner Persönlichkeit zu arbeiten, um bei Frauen anzukommen. Auch wenn das unbequem ist. Einfach weil der Leidensdruck zu groß ist. Daraus entsteht manchmal eine große Motivation und die Basis für wirklichen Erfolg im Leben! Denn zum Glück macht bei uns Männern das Aussehen nur ca. 20% für den Flirterfolg aus, im Unterschied zu den schönen Frauen …
Zu welcher Kategorie gehörst du? Was kannst du daraus für dein Leben lernen?
Alles Gute!
Thomas
Aktualisiert am 29. November 2010


Kommentar von Kleiner_Entertainer:
Kleine Männer (<1,80m) sind immer nur zweite Wahl und müssen damit rechnen, dass ihre Frauen sie zwar wegen ihres Charmes oder sonstiger Sekundärtugenden erwählt haben, beim Sex oder bei Träumereien aber stets an große, attraktive Männer denken.
Ich bin selber klein und weiß aus langjähriger Erfahrung wovon ich rede.
Mit lustigen Sprüchen und Charme bekommt man trotzdem Frauen, aber begehren werden sie einen nie so, wie sie einen großen Mann begehren.
Das ist total frustrierend, das Leben ist einfach ungerecht.
Zum Glück müssen wir alle irgendwann sterben und dann ist die Farce vorbei.
Kommentar von FlirtCoachOne:
Hallo,
Sie scheinen ein Mensch zu sein, der einige negative Erfahrungen gemacht hat, und dadurch bestimmte Einstellungen und Glaubenssätze gebildet hat. Im NLP gehen wir davon aus, dass unser Bild von der Welt nichts weiter als eine Landkarte ist, ein Filter, durch den wir die Welt wahrnehmen. Wir denken dann “die Welt ist so”, obwohl eine andere Person mit anderen Glaubenssätzen die Welt völlig anders wahrnimmt. Man fühlt sich dann z.B. nicht geliebt oder nicht begehrt, obwohl dies entweder falsch ist, oder eben genau durch diesen Glauben verursacht wird. Denn andere werden uns stets so behandeln, wie wir uns selbst behandeln; werden so über uns denken, wie wir über uns selbst denken.
Anders gefragt: Ist Ihnen schonmal ein Mensch begegnet, der wirklich geliebt und begehrt wurde, obwohl er kleiner als 1,80m war? Ich könnte eine Menge Beispiele nennen, möchte aber, dass Sie diese Frage für sich selbst beantworten.
Mehr als diese Anregungen geben … kann ich nicht für Sie tun.
Thomas Fuchs